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Sachtext lesen: Von der Blüte bis zum Honigglas

📚 Sachtext lesen: Von der Blüte bis zum Honigglas

Lies den folgenden Sachtext aufmerksam durch. Nimm dir Zeit und achte auf die wichtigen Informationen über Bienen und Honig.


Wie Honig entsteht

Honig ist süß und lecker, aber wie kommt er eigentlich ins Glas?
Dafür müssen Bienen sehr fleißig arbeiten.
Sie fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar.
Das ist eine süße Flüssigkeit, die tief in den Blüten steckt.
Mit ihrem langen Rüssel saugen die Bienen den Nektar auf und speichern ihn in ihrem Magen.
Für ein Glas Honig müssen die Bienen etwa 40.000 Mal ausfliegen.

Wenn eine Biene eine gute Stelle mit vielen Blüten gefunden hat, teilt sie das den anderen mit.
Dafür macht sie einen besonderen Schwänzeltanz im Bienenstock.
Durch die Bewegung zeigt sie, in welche Richtung die anderen fliegen müssen.
Je länger sie tanzt, desto weiter ist der Weg.
So können viele Bienen zusammen viel Nektar sammeln.

Zurück im Bienenstock spucken die Sammelbienen den Nektar wieder aus.
Dann geben sie ihn an andere Bienen weiter.
Diese kauen ihn immer wieder durch und mischen ihn mit Speichel.
Dadurch verändert sich der Nektar langsam.
Er wird dicker und süßer.
Danach legen die Bienen ihn in kleine Waben aus Wachs.
Das sind sechseckige Kammern, die wie winzige Zimmer aussehen.

Eine detaillierte, kindgerechte Querschnittsansicht eines Bienenstocks mit sechseckigen Waben. Mehrere fleißige Bienen sind zu sehen: Eine füllt gerade goldenen Honig in eine Wabe, andere fächeln mit den Flügeln. Die Waben sind teils gefüllt mit goldenem Honig, teils leer. Einige Waben sind mit Wachsdeckeln verschlossen. Warme Gelb- und Goldtöne. Die Bienen sind freundlich dargestellt. Kindgerechter Illustrationsstil für 8-9-jährige Kinder, lehrreich aber nicht zu komplex.
Eine detaillierte, kindgerechte Querschnittsansicht eines Bienenstocks mit sechseckigen Waben. Mehrere fleißige Bienen sind zu sehen: Eine füllt gerade goldenen Honig in eine Wabe, andere fächeln mit den Flügeln. Die Waben sind teils gefüllt mit goldenem Honig, teils leer. Einige Waben sind mit Wachsdeckeln verschlossen. Warme Gelb- und Goldtöne. Die Bienen sind freundlich dargestellt. Kindgerechter Illustrationsstil für 8-9-jährige Kinder, lehrreich aber nicht zu komplex. - Vollansicht

Aber der Nektar ist noch zu flüssig und würde verderben.
Deshalb fächeln die Bienen mit ihren Flügeln über die Waben.
So verdunstet viel Wasser und der Honig wird fest.
Das kann mehrere Tage dauern.
Wenn der Honig fertig ist, verschließen die Bienen die Waben mit einem Wachsdeckel.
So bleibt er frisch und kann als Vorrat dienen.

Im Winter, wenn es keine Blüten gibt, leben die Bienen von diesem Honig.
Er gibt ihnen Energie, um warm zu bleiben.
Die Bienen sitzen eng zusammen und zittern mit ihren Muskeln.
Dadurch entsteht Wärme.
Die Königin sitzt in der Mitte, weil sie am wichtigsten ist.
Ohne sie gäbe es keine neuen Bienen.

Menschen nutzen Honig schon seit Tausenden von Jahren.
Imker kümmern sich um Bienenvölker und ernten vorsichtig einen Teil des Honigs.
Sie tragen dabei Schutzkleidung, damit die Bienen sie nicht stechen.
Mit einer Honigschleuder wird der Honig aus den Waben gedreht.
Dann wird er durch ein Sieb gefiltert und in Gläser gefüllt.
Je nachdem, welche Blüten die Bienen besucht haben, schmeckt der Honig anders.
Rapshonig ist hell und mild, Waldhonig dunkel und kräftig.

Bienen sind also nicht nur fleißig, sondern auch sehr wichtig für die Natur.
Beim Sammeln von Nektar tragen sie Pollen von Blüte zu Blüte.
So helfen sie Pflanzen, neue Samen zu bilden.
Ohne Bienen gäbe es viel weniger Obst und Gemüse.
Deshalb sollten wir gut auf sie aufpassen und ihnen Blumen im Garten pflanzen.

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